entspannt.

Herzratenvariable

“Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.”

                                         Johann Wolfgang v. Goethe

HRV Darstellung
Bild: Vitalmonitor
Vitalmonitor

Eine eher niedrige oder starre HRV ist gegeben, wenn

Eine gute HRV ist ein Zeichen für

Herzratenvariable (HRV)

= die natürliche und gesunde Variation der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen.

Das Herz sorgt dafür, dass der Körper in jeder Situation rechtzeitig mit der richtigen Menge an Stoffen versorgt wird. Damit dies auch so geschieht sorgt das autonome Nervensystem dafür, dass das Herz die richtigen Informationen bekommt. Das Herz kann dadurch seine Schlagfrequenz erhöhen oder verlangsamen. Pro Minute schlägt es im Durchschnitt ca. 70 mal. Wir wissen, dass dies je nach Situation variiert – schneller und langsamer. Im Ruhezustand haben wir diese Unterschiede, auch Variablen genannt, ebenfalls. Sie bewegen sich im Millisekunden Bereich und werden als Herzratenvariable (HRV) bezeichnet. D.h. ein normales, gesundes Herz hat nicht den Takt eines Metronoms. Je variabler ein Herzschlag, umso gesünder und flexibler ist das gesamte System.

Die Atmung stellt sich ebenfalls auf die unterschiedlichen Situationen ein: bei Stress und Anstrengung atmen wir schneller, in Ruhe entspannt sich die Atmung wieder.

Diese Vorgänge unterliegen, wie andere auch, u.a. unserem vegetativen (autonomen) Nervensystem mit den zwei Hauptnerven Sympathikus (Stressnerv) und Parasympathikus (Entspannungsnerv). Diese sind Gegenspieler und steuern und regulieren die Vitalfunktionen, z.B. Blutdruck, Atmung, Herzfrequenz, Immun-, Hormon- und Verdauungssystem, Energiebereitstellung, usw.

Ein leistungsfähiger Parasympathikus führt zu einer engen Kopplung von Atmung und Herzfrequenz (respiratorische Sinusarrhythmie).

Dieser Vorgang kann heute mit der sog. HRV-Messung nachgewiesen werden. Die HRV (Herzratenvariabilität) ist mittlerweile ein wichtiger, wissenschaftlich nachgewiesener Marker was die Messung von Stress, biologischem Alter und Regulationsfähigkeit betrifft.

Der Parasympathikus ist empfindlich gegen schädigende Einflüsse und eine HRV-Messung zeigt auch bildlich auf: Chronischer Stress, Bewegungsmangel, ein ungesunder Lebensstil, verschiedene Krankheiten, u.a. führen zur “Parasympathischen Dysfunktion“, d.h. sie hemmen die Aktivität unseres Entspannungs- und Ruhenervs. Wir sind dann nervös und evtl. gereizt, schlafen schlecht, können uns kaum konzentrieren und entspannen, körperliche Leistung im Sport nicht abrufen, haben Heißhunger, usw.

Es gibt Lösungen: die Aktivität des Parasympathikus kann gesteigert und gestärkt werden durch entsprechende Atemübungen, durch regenerierende Bewegung, durch aktive und passive Entspannungsmethoden.

HRV Darstellung
Bild: Vitalmonitor

Wie wird die HRV gemessen?

Die Messung wird bequem im Sitzen, mit Brustgurt und dem Vitalmonitorgerät durchgeführt. Dauer der Messung ca. 3-5 Minuten. Das Ergebnis wird im Anschluss ausgewertet und angesehen. 

Beginnen Sie Ihren Körper zu verstehen – ziehen Sie mit ihm am selben Strang, denn Ihr Körper ist Ihr bester Freund.

Mein „Freude-Leben“-Konzept beinhaltet ein individuelles Entspannungs-Coaching.  Erfahren Sie genau wie Sie sich auch im Alltag leicht und zeitgemäß entspannen und vor allem regenerieren können. Zusammen finden und üben wir die Form der Entspannung, die Ihnen in Beruf und Alltag am besten dient.

Ich biete v.a. die klassischen Entspannungspraktiken, allesamt aktive Methoden, und auch die Arbeit mit Klangschalen und Gongs (passive Entspannungsart) an. Die HRV-Messung (Herzratenvariabilität) bietet hier ein wunderbares Kontrollinstrument Ihre Regenerationsfähigkeit und Stressmodus zu erkennen.

“Komm zu dir selbst, komm zur Ruhe. In der Stille wohnt die Freude, die im Stress verlorenging.”

                                                                                                                                                 Verfasser unbekannt